Floßbau Sechs-Seen-Platte

Floßbau in Duisburg mit Abenteuer & Aktivurlaub voller Erfolg

Freibad-Besucher stechen mit dem Floß in den Wolfssee

Volker Poley

Die Wasserprobe bestanden haben alle Flöße – und das sogar mit vielen Passagieren an Bord.

Foto: Zoltan Leskovar

Die Wasserprobe bestanden haben alle Flöße – und das sogar mit vielen Passagieren an Bord

Duisburg-Wedau.   Bretter, Reifenschläuche und Spanngurte ergeben zusammen: viel Freude und am Ende einen schwimmfähigen Untersatz – ein selbst gebautes Floß.

Ralf Zilles von der Koblenzer Event-Agentur Abenteuer & Aktivurlaub stand am Samstagvormittag im Strandbad Wolfssee gut vorbereitet in den Startlöchern. Im Rahmen der gemeinsamen Aktion der Südredaktion und des Freibadbetreibers DJK Poseidon hatten Leser Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in Sachen Floßbau unter Beweis zu stellen.

Abenteuer & Aktivurlaub hatte das dazu notwendige Material mitgebracht. Bretter, große Lkw-Reifenschläuche, Spanngurte, Paddel und natürlich auch Schwimmwesten lagen für die Hobby-Konstrukteure bereit. Vier Teams standen parat, die jeweils einen schwimmfähigen Untersatz herstellen wollten.

Essener Besucher fahren statt zum Baldeneysee nach Wedau

Ralf Zilles ist gebürtiger Duisburger, den Wolfsee und die Sechs-Seen-Platte hält er für „eine ganz tolle Location“. Mit dieser Meinung stand er offensichtlich nicht alleine. Auch Jörg Buntrock fand sich mit Ehefrau Elke und Sohn Malte zum Floßbauen ein. „Wir kommen aus Essen und sind gerne hier in dem schönen Freibad“, sagt Chefkonstrukteur Buntrock. Auch Sandra Erbert kommt aus der Ruhrmetropole. „Wir sind von der Margarethenhöhe, trotz Baldeneysee in unmittelbarer Nähe kommen wir immer wieder gerne nach Wedau.“ Sohn Finn und Freund Anton werkeln derweil intensiv an ihrem Wassergefährt.

Alle Flöße erweisen sich als seetauglich

Christian Gruschek freut sich, bei der Aktion mitgemacht zu haben. „Das hat richtig Spaß gemacht“, meint der Duisserner, der von seinen Kids Anna und Leonhard fleißig beim Bau unterstützt wurde.

Auch wenn die Flößer mit Schwimmwesten – manchmal noch etwas wackelig – unterwegs sind, Rettungsschwimmer Fritz Eichelmann von der Wasseraufsicht hat alles im Blick: „Aufpassen muss man schon.“

Schwimmfähig waren jedenfalls alle Flöße, der Spruch der Jury eindeutig: „Alle haben gewonnen.“ Und die Preise waren noch schneller abgeholt als zuvor die Flöße gebaut, denn an der Kasse gab es für alle Teilnehmer Freikarten für das Schwimmbad.

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